SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch an die uneinheitliche Tendenz des Vortages angeknüpft. Dabei hielten sich die Veränderungen zumeist in Grenzen.
Lediglich die volatile südkoreanische Börse gab nach dem starken ersten Halbjahr etwas mehr nach. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die starken Exportdaten für Juni. Dadurch dürfte sich die ohnehin strikte geldpolitische Haltung der südkoreanischen Notenbank noch verstärken.
Besser sah es in Japan aus. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> zog um 0,59 Prozent auf 70.474,96 Punkte an. Er profitierte damit weiterhin von der Schwäche des Yen, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Diese stützt die exportorientierte Wirtschaft. Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit von Interventionen zur Stützung der Landeswährung.
Etwas schwächer entwickelten sich die chinesischen Börsen. Der von der Agentur RatingDog erhobene Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Juni war etwas schwächer als erwartet ausgefallen. Der CSI-300-Index SSE:000300 mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen sank um 0,82 Prozent. In Hongkong ruhte der Handel unterdessen feiertagsbedingt.
Zur Schwäche neigte auch die australische Börse. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> gab um 0,64 Prozent auf 8.722,90 Punkte nach./mf/jha/