Die Telekomkonzerne BT LSE:BT.A und Verizon NYSE:VZ wollen ihr internationales Firmenkundengeschäft zusammenlegen. In der neuen Gesellschaft werde das Geschäft mit multinationalen Konzernen gebündelt, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Das Joint Venture komme auf einen Jahresumsatz von vier Milliarden Dollar. BT-Chefin Allison Kirkby stellte die Aufnahme weiterer Partner in Aussicht. "Das Joint Venture mit Verizon könnte der Beginn einer weitergehenden Konsolidierung sein."
An dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen halten den Angaben zufolge BT und Verizon jeweils die Hälfte der Anteile. Hierfür erhalte der britische Telekom-Anbieter eine 625 Millionen Dollar schwere Ausgleichszahlung des US-Partners. Dieses Geld solle unter anderem zum Abbau von Schulden genutzt werden, erläuterte Kirkby. Die Transaktion ist Teil der BT-Strategie, sich auf den britischen Heimatmarkt zu konzentrieren. Auch Verizon befindet sich in einem Konzernumbau. Firmenchef Dan Schulman will unter anderem die Kosten senken.