Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.30 Uhr - Die Aussicht auf eine milliardenschwere Schadenersatzzahlung des Google-Mutterkonzerns Alphabet NASDAQ:GOOG lässt Anleger bei Klarna NYSE:KLAR zugreifen. Die Klarna-Titel schnellen vor US-Börsenstart mehr als sieben Prozent nach oben. Zuvor hat ein schwedisches Gericht Alphabet wegen eines Kartellrechtsverstoßes zu einer Schadenersatzzahlung von umgerechnet rund 1,5 Milliarden Dollar an die Klarna-Tochter Pricerunner verurteilt. "Es wird davon ausgegangen, dass PriceRunner einen Schaden erlitten hat, weil Google seinen Preisvergleichsdienst über viele Jahre hinweg unrechtmäßig begünstigt hat", erklärte das Stockholmer Patent- und Marktgericht in einer Stellungnahme.

09.55 Uhr - Online-Händler Asos LSE:ASC trennt sich von einem weiteren Versandzentrum und punktet damit bei Anlegern. Die Aktien des britischen Zalando XETR:ZAL-Rivalen steigen an der Börse in London um rund zehn Prozent. Die Veräußerung des Atlanta-Fulfillment-Zentrums erziele einen Nettoerlös von rund 48 Millionen Pfund, teilte Asos mit. "Der Standort ist nicht betriebsfähig und wurde in früheren Perioden vollständig abgeschrieben." Die Veräußerung trage dazu bei, die finanzielle Lage des Konzerns zu stärken und jährlich rund sechs Millionen Pfund zu sparen. Im Mai hatte Asos bereits sein Lagerzentrum im britischen Lichfield abgestoßen. JP Morgan-Analysten werteten den Verkauf als positiv für die Aktie und erhöhten das Kursziel.

07.42 Uhr - Eine enttäuschende Umsatzprognose des weltgrößten Sportartikelherstellers Nike NYSE:NKE belastet die Rivalen diesseits des Atlantiks. Die Titel von Adidas XETR:ADS und Puma XETR:PUM geben im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz jeweils mehr als ein Prozent nach und gehören damit zu den schwächsten Werten. Nike rechnet für die kommenden zwei Quartale nun mit einem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, wie das Management mitteilte. Bislang war der Konzern von einem Rückgang im niedrigen einstelligen Bereich ausgegangen, wie ein Händler erläutert. "Das Unternehmen erklärte zudem, dass das Geschäftsumfeld 'zunehmend herausfordernd' sei und auch der Absatz weiterhin 'schwierig' bleibe."