Das Start-up-Unternehmen Proxima Fusion, das sich mit Magnetfusion befasst, hat im Rahmen einer Finanzierungsrunde 411 Millionen Euro (bzw. 469,69 Millionen US-Dollar) von Investoren wie Alphabet NASDAQ:GOOG, Google und dem deutschen Energieversorger RWE XETR:RWE eingeworben, wie das in München ansässige Start-up am Dienstag mitteilte.
„Die Finanzierung von Proxima zeigt, dass Europa nicht nur bahnbrechende Technologien entwickeln, sondern auch weltweit wettbewerbsfähige Unternehmen rund um diese Technologien aufbauen kann“, sagte Francesco Sciortino, Geschäftsführer von Proxima Fusion, in einer Erklärung
Die Runde wurde von XTX Ventures und East X Ventures angeführt, wobei RWE und Google als strategische Investoren auftraten, teilte das Unternehmen mit
Es fügte hinzu, dass die Finanzierungsrunde die Bewertung von Proxima Fusion auf 2,4 Milliarden Euro (der 2,7 Milliarden US-Dollar erhöht.)
Der deutsche Energiekonzern RWE investierte 25 Millionen Euro in die Finanzierungsrunde
RWE unterzeichnete eine Vereinbarung mit Proxima über eine Partnerschaft zum Bau des ersten Stellarator-Fusionskraftwerks auf dem Gelände eines ehemaligen Kernspaltungskraftwerks in Gundremmingen, Bayern
Im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Brennstoffe oder dem Kernspaltprozess bestehender Kernkraftwerke bietet die Kernfusion die Möglichkeit, Energie in Hülle und Fülle ohne Umweltverschmutzung, radioaktiven Abfall oder Treibhausgase zu gewinnen, indem mit Lasern oder Magneten die Reaktion nachgebildet wird, die die Sonne antreibt
(1 US-Dollar = 0,8750 Euro)