NYSE:BX, eine Tochtergesellschaft von Blackstone, gab am Donnerstag bekannt, dass sie ihr geplantes Rechenzentrumsprojekt „Digital Gateway“ in Virginia nach jahrelanger Planung und behördlicher Prüfung eingestellt und die entsprechenden Anträge zurückgezogen habe.
Der Rechenzentrumsbetreiber sah sich im Zusammenhang mit dem Projekt jahrelang lokalem Widerstand und Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt, obwohl es vom County-Aufsichtsrat von Prince William genehmigt worden war.
Die Nachfrage nach KI und Cloud-Computing hat einen Boom beim Bau von Rechenzentren in ganz Virginia ausgelöst, wo sich die weltweit größte Konzentration solcher Einrichtungen befindet.
Die rasante Expansion der Branche hat jedoch zunehmend die Aufmerksamkeit lokaler Gemeinden und politischer Entscheidungsträger auf sich gezogen, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen auf den Strombedarf, die Land- und Wassernutzung sowie die Umwelt.
QTS erklärte, Virginia bleibe ein wichtiger Teil seines Geschäfts, und verwies dabei auf Investitionen in Nord-Virginia und der Region Richmond, darunter 5 Milliarden US-Dollar in Zentral-Virginia.
Das „Digital Gateway“-Projekt sollte nach Angaben des Unternehmens Kapitalinvestitionen in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar mit sich bringen, erhebliche jährliche lokale Steuereinnahmen generieren und Tausende langfristiger Arbeitsplätze im Prince William County schaffen.