Constellation Brands NYSE:STZ übertraf am Dienstag die Wall-Street-Prognosen für den Gewinn im ersten Quartal, was vor allem auf die Nachfrage nach seinen Biermarken wie Corona und dem Lagerbier Modelo Especial zurückzuführen war.
Die Aktien des Unternehmens legten im nachbörslichen Handel um etwa 3,5 Prozent zu.
Obwohl der US-Alkoholmarkt insgesamt aufgrund makroökonomischer Sorgen wie steigender Inflation und eines sprunghaften Anstiegs der Benzinpreise weiterhin unter Druck steht, verzeichnete der Bierhersteller einen Nachfrageanstieg, der durch niedrigere Preise und gezielteres Marketing begünstigt wurde.
Analysten von RBC Capital Markets sehen die FIFA-Weltmeisterschaft und die nachlassende Entwicklung der Ölpreise als Katalysatoren für die Nachfrage.
Das Unternehmen hatte im April seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2028 zurückgezogen und dies mit einem volatilen Geschäftsumfeld und begrenzter kurzfristiger Vorhersehbarkeit begründet.
Constellation teilte im selben Monat mit, dass seine Produkte gemäß einer Ankündigung der US-Regierung ab dem 6. April nicht mehr den Aluminiumzöllen unterliegen, was den Margendruck mindert, dem das Unternehmen durch die von Präsident Trump verhängten 50-prozentigen Einfuhrzölle auf Aluminium ausgesetzt war.
Das Unternehmen bestätigte am Dienstag seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2027 von 11,20 bis 11,90 US-Dollar.
Der Nettoumsatz von Constellation sank im Quartal, das am 31. Mai endete, um 3,3 Prozent auf 2,43 Milliarden US-Dollar, während Analysten laut Daten von LSEG mit 2,39 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten.
Das Unternehmen meldete einen Quartalsgewinn von 3,43 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die Schätzungen von 3,20 US-Dollar je Aktie.
Das Biersegment – das den Großteil des Umsatzes erwirtschaftet – verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg des Quartalsumsatzes um 2 Prozent auf 2,28 Milliarden US-Dollar.
Das Wein- und Spirituosengeschäft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg des organischen Quartalsnettoumsatzes um 8 Prozent.