Golden Pass LNG, ein Joint Venture zwischen QatarEnergy und ExxonMobil, hat in den letzten drei Tagen kaum oder gar kein Erdgas angenommen und scheint laut Daten des Finanzunternehmens LSEG außer Betrieb zu sein.
Die in Texas ansässige Exportanlage hat seit dem 30. März die Inbetriebnahme der ersten ihrer drei LNG-Anlagen vorangetrieben, wobei es im Zuge der Tests und Feinabstimmung der Anlagen zu mehreren Start- und Stoppphasen kam.
Bei vollem Betrieb wird Golden Pass voraussichtlich mehr als 18 Millionen Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr exportieren und bis zu 2,6 Milliarden Kubikfuß Erdgas pro Tag verarbeiten.
Am Montag benötigte die Anlage laut LSEG-Daten etwa 20 Millionen Kubikfuß Erdgas für ihre erste Produktionslinie, die eine Kapazität von rund 800 Millionen Kubikfuß pro Tag hat.
Die Anlage verarbeitete am 23. Juni fast 600 Millionen Kubikfuß Gas, doch die höheren Mengen führten zu Abfackelungen. In einer Meldung an die Texas Commission on Environmental Quality teilte Golden Pass mit, dass die Inbetriebnahme- und Anlaufarbeiten an der Anlage in Sabine Pass fortgesetzt werden und dass die Ursache für die Abfackelungen weiterhin untersucht wird.
Golden Pass reagierte nicht sofort auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.