Nach den beiden Erdbeben in Venezuela in der vergangenen Woche ist die Zahl der festgestellten Todesopfer auf 1719 gestiegen. Dies teilte Parlamentspräsident Jorge Rodriguez am Montag im staatlichen Fernsehen mit. Bei der Katastrophe seien nach aktueller Zählung 5034 Menschen verletzt worden. 15.866 Menschen hätten ihr Obdach verloren, erklärte er weiter.

Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende. Da das kritische Zeitfenster von 72 Stunden nach der Katastrophe vom Mittwoch verstrichen ist, sinken Experten zufolge die Chancen rapide, noch lebende Menschen aus den Trümmern zu retten.