TOP NEWS:

*BAYER/GLYPHOSAT - Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer XETR:BAYN bündelt sein US-Geschäft mit dem weit verbreiteten und umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Die neue Gesellschaft werde den Namen Ruveon tragen, teilte der Leverkusener Konzern am Mittwoch mit. Ziel sei es, das Geschäft optimal auf die spezifischen Anforderungen des US-Marktes auszurichten. Ruveon werde von St. Louis aus alle Aspekte des US-Glyphosatgeschäfts verantworten, von der Preisgestaltung bis zur Produktion, bleibe jedoch Teil des Bayer-Konzerns.

*USA/TAIWAN - Ein ranghoher US-Diplomat hat Taiwan aufgefordert, zur Abschreckung Chinas ein Drohnen-Arsenal aufzubauen. "Nichts wird einen Konflikt wirksamer abschrecken, als Taiwan in ein Hornissennest aus Luft-, Oberflächen- und Unterwasserdrohnen zu verwandeln", sagte Raymond Greene, der Leiter des Amerikanischen Instituts in Taipeh, am Donnerstag auf einem Forum in der Stadt Taichung.

* USA/ARBEITSMARKT - Der Jobaufbau auf dem US-Arbeitsmarkt dürfte sich im Juni spürbar abgeschwächt haben. Einzelheiten werden im Arbeitsmarktbericht erwartet, der um 14.30 Uhr MESZ veröffentlicht wird. Von Reuters befragte Experten erwarten ein Stellenplus von nur noch 110.000, nach 172.000 im Mai. Die US-Notenbank hat diese Kennzahl genau im Blick, da sie für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen soll. Angesichts des vom Iran-Krieg ausgelösten Inflationsschubs in den USA rechnen viele Anleger damit, dass die Fed die Zinsen unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh im Laufe des Jahres anheben wird.

* ALPHABET NASDAQ:GOOG - Der Europäische Gerichtshof entscheidet (9.30 Uhr MESZ) über die Klage der Google-Mutter Alphabet gegen eine milliardenschwere EU-Kartellstrafe. Die Wettbewerbshüter hatten dem US-Konzern vorgeworfen, mit seinem mobilen Betriebssystem Android Konkurrenten behindert zu haben. Eine niedrigere Instanz hatte die ursprüngliche Strafe von 4,34 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 4,1 Milliarden Euro gesenkt.

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FIRMEN UND BRANCHEN:

DAX:

* MERCEDES-BENZ XETR:MBG - Nach "Handelsblatt"-Informationen stockt die Produktion des wichtigen Elektro-Modells GLC. Es fehlten unter anderem Batterien des Herstellers CATL, so die Zeitung. Ein Sprecher habe dies auf Anfrage bestätigt. Mit dem GLC hat Mercedes sein wohl beliebtestes Modell elektrifiziert. Das vorerst nur in Europa ausgelieferte Modell sei von Mitte März bis Ende Mai lediglich 3300 mal neu zugelassen worden.

* FRESENIUS XETR:FRE - Der Gesundheitskonzern hat über zwei Tranchen Anleihen im Volumen von einer Milliarde Euro begeben. Die Bonds im Volumen von jeweils 500 Millionen Euro haben einen Kupon von 3,375 Prozent mit Fälligkeit am 08. Juli 2031 sowie einen Kupon von 3,750 Prozent mit Fälligkeit am 08. Juli 2034, wie Fresenius mitteilte. Den Nettoerlös aus der Emission werde für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, einschließlich der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten.

FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN:

* PHARMA - Die Bundesregierung kommt laut "Handelsblatt" bei ihren Sparplänen für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) der Pharmabranche entgegen. Statt den Pharmaunternehmen künftig jedes Jahr einen neu berechneten Herstellerabschlag aufzuerlegen, will die Koalition nun den festen Rabatt beibehalten und diesen deutlich anheben, so die Zeitung. Darauf habe sich die Koalition geeinigt.

* UBS SIX:UBSG - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat sich erneut hinter die von der Regierung geforderten strengeren Kapitalanforderungen für die UBS gestellt. Die Schweizer Großbank verfüge bereits über ausreichend Kapital, um die geplanten strengeren Vorgaben der Behörden zu erfüllen, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der SNB.

* KNDS - Der deutsch-französische Panzerbauer schiebt seinen Börsengang angesichts der Wertverluste bei Rüstungsaktien auf die lange Bank. Die Aktionäre hätten dem Unternehmen mitgeteilt, sie wollten die Börsenpläne erst wieder aufnehmen, wenn sich das Marktumfeld für Rüstungsaktien in Europa wieder verbessert habe, teilte KNDS mit. KNDS hatte eigentlich noch vor der Mitte Juli beginnenden Sommerpause an die Börsen in Paris und Frankfurt gehen wollen. Das nächste Fenster öffnet sich nun frühestens im September, wenn die Investoren zurückkommen.

* OPENAI hat laut "FT" vorgeschlagen, die US-Regierung mit fünf Prozent zu beteiligen.

* SK HYNIX KRX:000660 will umgerechnet 55 Milliarden Euro in den Bau neuer Chipfabriken investieren.

* MICROSOFT NASDAQ:MSFT will im niederrheinischen Grevenbroich ein weiteres Rechenzentrum bauen, so Microsoft-Manager Ansgar Baums laut "Handelsblatt".

* CHIPHERSTELLER - Die europäischen Chiphersteller stehen einer von der EU finanzierten Studie zufolge wegen globaler Risiken vor einer "düsteren Zukunft".

* TESLA NASDAQ:TSLA - Die Neuzulassungen des E-Autobauers sind im Juni in mehreren europäischen Ländern deutlich gestiegen. In Frankreich haben sich die Zulassungen mit 105 Prozent mehr als verdoppelt, wie aus Daten von Branchenverbänden und Ministerien hervorging. In Schweden gab es ein Plus von 56 Prozent, in Italien und Portugal von jeweils 43 Prozent sowie in Dänemark von 39 Prozent. Die Zulassungszahlen für Deutschland und Großbritannien, die beiden größten Automärkte Europas, werden im Laufe der Woche erwartet.

TERMINE:

09:30 - Europe’s top court to rule on Google's NASDAQ:GOOG fight against record EU antitrust

10:00 - German VDMA association of plant and equipment makers is due to publish

19:30 - Court to rule on JPMorgan NYSE:JPM's bid to deny some legal fees for convicted fraudster Javice

Zusatzinfo unter Doppelklick auf

Weitere Nachrichten finden Sie hier:

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BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR:

* USA/MEXIKO/KANADA - Die US-Regierung hat eine Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA mit Mexiko und Kanada in seiner gegenwärtigen Form abgelehnt. Damit beginne eine zehnjährige Frist bis zum Auslaufen des Vertrags, teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mit. Die Regierung in Washington strebt Änderungen an, um nach eigenen Angaben Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie in die USA zurückzuholen und Handelsdefizite abzubauen. Der Pakt bleibe für weitere zehn Jahre in Kraft und werde jährlich überprüft, hieß es in der Mitteilung weiter.

TERMINE:

09:30 - ECB’s Buch speaks in EU Parliament

10:30 - Bank of England publishes quarterly Credit Conditions Survey

11:00 - Eurozone - Unemployment

13:30 - Bank of Spain governor speaks

13:45 - Federal Reserve's Daly participates in dialogue at Bank of Spain event

14:30 - United States - Jobless

14:30 - United States - Employment

16:00 - United States - Factory Orders

17:45 - Bank of England's Catherine Mann has 'fireside chat' on private debt at Natixis event

19:55 - ECB’s Cipollone speaks at financial event

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INDIKATOREN:

Local Time

Country

Indicator

Period

Poll

Prior

Unit

8:30

CH

CPI m/m

Jun

0.1

0.2

Percent

8:30

CH

CPI y/y

Jun

0.5

0.6

Percent

11:00

EU

Unemployment Rate

May

6.3

6.3

Percent

14:30

US

Non-Farm Payrolls

Jun

110

172

Thousand

14:30

US

Unemployment Rate

Jun

4.3

4.3

Percent

14:30

US

Average Earnings

Jun

0.3

0.3

Percent

14:30

US

Initial Jobless Claims

W 27 Jun

220

215

Thousand

16:00

US

Factory Orders

May

-1.8

4.8

Percent

Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: (ECON)

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BLICKPUNKT POLITIK:

TERMINE:

10:00 - Germany’s Merz attends opening of Infineon chip factory in Dresden

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SNAPSHOT MÄRKTE:

DEVISEN

Währungen

Kurse

um

07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Euro/Dollar FX:EURUSD

1,1386

+0,1%

Pfund/Dollar FX:GBPUSD

1,3288

+0,1%

Dollar/Franken FX_IDC:USDCHF

0,8086

-0,1%

Euro/Franken

0,9206

-0,0%

Dollar/Yen FX_IDC:USDJPY

162,42

-0,1%

Bitcoin/Dollar BITSTAMP:BTCUSD

60.739,31

+1,1%

Ethereum/Dollar BITSTAMP:ETHUSD

1.631,83

+1,0%

Kurs

um

07:00 Uhr

EZB-Fixing am 1.07.2026

Euro/Pfund FX:EURGBP

0,8567

0,8597

Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter:

US-AKTIEN

Schlusskurse der US-Indizesam Mittwoch

Stand

Veränderung in Prozent

Dow Jones DJ:DJI

52.305,24

-0,0%

Nasdaq TVC:IXIC

26.040,03

-0,7%

S&P 500 CBOE:SPX

7.483,23

-0,2%

Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter:

ASIATISCHE AKTIEN

Asiatische Aktienindizes am Donnerstag

Kurse um 07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Nikkei TVC:NI225

Topix TSE:TOPIX

4.034,98

+0,6%

Shanghai SSE:000001

4.075,31

-0,9%

CSI300 SZSE:399300

4.868,66

-1,8%

Hang Seng HSI:HSI

23.147,64

+1,2%

Kospi KRX:KOSPI

7.919,09

-4,6%

Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter:

EUROPÄISCHE AKTIEN

Schlusskurse europäischer Aktien-Indizes und -Futures am Mittwoch

Stand

Dax XETR:DAX

25.040,28

EuroStoxx50 VELOCITY:STOXX50

6.282,50

SMI SIX:SMI

14.114,00

----------

Indikationen

Stand

Dax bei Lang & Schwarz (DAX=LUSG)

24.999,00

Late/Early-Dax (.GDAXIL)

25.020,00

SMI-Future (FSMIc1)

14.093,00

Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter:

ANLEIHEN

Anleihe-Futures

Stand

Bund-Future (FGBLc1)

126,99

T-Bond-Future (USc1)

112,44

Gilt-Future (FLGc1)

89,13

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Anleihe-Renditen

Stand

Schluss-Rendite am

am 1.07.2026

10-jährige Bundesanleihe (DE10YT=RR)

2,940%

2,923%

30-jährige Bundesanleihe (DE30YT=RR)

3,452%

3,455%

10-jährige US-Anleihe TVC:US10Y

4,489%

4,475%

30-jährige US-Anleihe (US30YT=RR)

4,982%

4,966%

10-jährige brit. Anleihe (GB10YT=RR)

4,770%

4,763%

30-jährige brit. Anleihe (GB30YT=RR)

5,500%

5,484%

Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD]

ROHSTOFFE

Energie und Metalle

Preise um 07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Brent-Öl ICEEUR:BRN1! ($/Barrel)

70,91

-0,9%

WTI-Öl NYMEX:CL1! ($/Barrel)

67,91

-1,0%

US-Erdgas ($/MMBTU)

3,1950

-0,8%

Gold TVC:GOLD ($/Feinunze)

4.060,37

+0,8%

Kupfer LME:CA1! ($/Tonne)

13.277,50

-0,2%

Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter:

Falls Sie Fragen zu diesem Newsletter haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Refinitiv Client Trainer oder kontaktieren Sie marketing.automation@lseg.com. Vielen Dank!

(Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt, Berlin und Danzig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)