Abnehmende Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed haben dem Dollar den größten wöchentlichen Verlust seit Anfang April beschert. In den vergangenen fünf Handelstagen kam der Dollar-Index TVC:DXY auf ein Minus von 0,7 Prozent. Der Euro FX:EURUSD rückte am Freitag in der Spitze um 0,3 Prozent auf 1,1462 Dollar vor. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht vom Donnerstag hat die Markterwartung an eine restriktivere Geldpolitik der Fed gedämpft. Laut Daten der LSEG preisen die Märkte nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 35 Prozent für eine Zinserhöhung bei der September-Sitzung ein, gegenüber 55 Prozent vor der Veröffentlichung der Daten. Die Fed, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, hatte den Leitzins zuletzt in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten.