Der Augsburger Roboterhersteller Kuka könnte einem Bericht zufolge ein Comeback an der Börse feiern - allerdings in China. Der chinesische Hausgerätehersteller Midea Group SZSE:000333, der das Traditionsunternehmen 2016 für 4,6 Milliarden Euro gekauft und fünf Jahre später von der Frankfurter Börse genommen hatte, erwäge einen Börsengang in Shenzhen oder in Hongkong, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Personen mit Kenntnis von den Plänen. Der Börsengang könne schon 2027 über die Bühne gehen, die Vorbereitungen liefen. Kuka beliefert Konzerne von Volkswagen bis Airbus mit Produktionsrobotern. Der Verkauf des Augsburger Unternehmens hatte eine Debatte um den Zugriff chinesischer Unternehmen auf deutsche Technik und Patente ausgelöst.

Ein Midea-Vertreter erklärte gegenüber der Agentur, alle Initiativen des Unternehmens würden entsprechend der Vorgaben der Regulierer auf offiziellen Wegen kommuniziert. Darüber hinaus wollte er sich nicht äußern. Ein Sprecher von Kuka verwies wiederum auf den Eigentümer.