Lockheed Martin NYSE:LMT liegt im Rennen um die Übernahme von Ultra Maritime, das sich im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft Advent International befindet, an der Spitze. Bei dem Deal könnte der Bewertung des Geschäftsbereichs Marineverteidigung bei etwa 3,5 Milliarden Dollar liegen, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Gespräche seien noch im Gange, und eine Einigung könnte bereits nächste Woche bekannt gegeben werden, hieß es in dem Bericht. Außerdem seien im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens weiterhin mehrere andere Bieter an Ultra Maritime interessiert.
Advent lehnte eine Stellungnahme ab, während Lockheed Martin nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme reagierte.
Ultra Maritime, das sich auf Technologien zur U-Boot-Bekämpfung und Unterwasserabwehr spezialisiert hat, ist Teil von Cobham Ultra, einer Gruppe, die entstand, nachdem Advent 2019 das britische Luft- und Raumfahrtunternehmen Cobham übernommen und dieses später nach dessen Übernahme im Jahr 2022 mit Ultra Electronics fusioniert hatte.
Die mögliche Transaktion findet vor dem Hintergrund statt, dass Rüstungsunternehmen bestrebt sind, ihre Portfolios an Militärtechnologien auszubauen – angesichts verschärfter geopolitischer Spannungen und steigender Verteidigungsausgaben, die durch Konflikte wie den Krieg in der Ukraine und die Kämpfe im Nahen Osten getrieben werden.
Die Aktien von Lockheed Martin gaben im nachbörslichen Handel leicht nach.