- von Jasper Ward und Allison Lampert
Die US-Luftfahrtbehörde FAA teilte mit, sie habe eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein JetBlue-Flug NASDAQ:JBLU am Montag bei der Anflugphase auf den New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen gemeldet hatte, eine Drohne gerammt zu haben.
Der Pilot des Airbus A321 der Flug EURONEXT:AIR, der in Las Vegas gestartet war, meldete den Zusammenstoß in einer Höhe von etwa 3.000 Fuß während des Endanflugs, so die FAA.
Der Vorfall ereignete sich laut der US-Aufsichtsbehörde gegen 7:15 Uhr EDT.
„Der Flug landete ohne Zwischenfälle, die Passagiere stiegen wie gewohnt aus, und das Flugzeug wurde für eine Inspektion nach dem Flug aus dem Dienst genommen, bei der keine Schäden oder Anzeichen einer Kollision festgestellt wurden“, teilte die Fluggesellschaft mit.
Die Hafenbehörde von New York und New Jersey, die den John F. Kennedy International Airport verwaltet, war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
Der Vorfall vom Montag ereignete sich nur wenige Tage, nachdem ein Flug der United Airlines auf der Strecke „ NASDAQ:UAL “ am Freitag beim Landeanflug auf den Newark Liberty International Airport – einen weiteren Flughafen im Großraum-Flugzeug New York City – auf eine Drohne gestoßen war, wie Medien berichteten.
Die Hafenbehörde teilte Ende Mai per E-Mail mit, dass sie sich auf eine steigende Nachfrage „in allen unseren Einrichtungen“ vorbereite, da in der Region New York-New Jersey Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 stattfinden werden, darunter das Endspiel am 19. Juli.
Das US-Bundesamt für Ermittlungen (FBI) teilte am Montag auf der Social-Media-Plattform X mit, dass es gemeinsam mit Partnern auf Bundesebene seit Beginn des Fußballturniers in diesem Monat über 500 Drohnen aus gesperrten Lufträumen in allen elf US-Austragungsstädten beschlagnahmt habe.
Laut einer Empfehlung der FAA (Federal Aviation Administration) sollten Drohnen nicht in der Nähe von Flughäfen fliegen; die Behörde warnt davor, dass es für Piloten schwierig sei, Drohnen während des Fluges zu erkennen und ihnen auszuweichen.
Die FAA gab an, monatlich mehr als 100 Meldungen über Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen zu erhalten. Sie warnte, dass unbefugten Drohnenbetreibern Geldstrafen oder Freiheitsstrafen drohen könnten.